Rundwanderung Insel Ciovo

Rundwanderung Insel Ciovo

  Bilder-Galerie                        :     Fotos zum Track mit #Geocodierung

#Track-Aufzeichnung           :     14.06.2015 mit Garmin MONTANA 650

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Track-Übersicht Karte Rundwanderung Insel Ciovo Höhenprofil Rundwanderung Insel Ciovo

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Für die Wanderung auf der Insel Ciovo (vor Trogir) und den Besuch der Altstadt Trogir hatten wir uns einen nicht so heißen Tag ausgesucht. Das entscheidet sich nun mal immer erst am Morgen 😉

Die Insel Ciovo befindet sich in Mitteldalmatien zwischen den Städten Trogir und Split. Die Insel ist etwa 15,3 Kilometer lang und bis zu 3,5 Kilometer breit. Da wir die lange Anfahrt nicht nur für den Besuch von Trogir machen wollten, haben wir uns bewusst für eine Wanderung auf dieser kleinen schnuckeligen Insel entschieden. Diese Wanderung ist kein offizieller Wanderweg. Den Rundweg hatte ich bereits vor dem Urlaub zu Hause mit Basecamp vorbereitet. Die Insel durch eine Brücke mit dem Stadtkern der Stadt Trogir verbunden. Irgendwo am Rand des Schotterweges haben wir uns ein geeignetes Plätzchen zum Parken ausgesucht, von wo wir Starten konnten und direkt auf den Rundweg trafen.

Zu Beginn war es auf der einen Seite eher unspektakulär (da es erst einmal nicht viel zu sehen gab), auf der anderen Seite war es recht interessant, da die Wege – die wir am Anfang gingen – Ewigkeiten keiner mehr begangen hat und relativ zugewachsen waren. Sollte uns aber nicht davon abhalten uns dort durchzukämpfen. Wen stören schon ein paar Kratzer an den Beinen 😆

Nachdem wir den kleinen Anstieg überwunden hatten, ging es ein klein wenig angenehmer über angehäufte Steine weiter. Ist mir ein Rätsel, wer und wann sich jemand mal dort die Mühe gemacht hat die Steine aufzustapeln. Natürlichen Ursprungs scheint es jedenfalls nicht zu sein.

Nach ca. einer halben Stunde stießen wir dann doch auf einen richtigen Schotterweg, auf dem wir normal weiter gehen konnten. Somit war die vorbereitende Planung doch zu gebrauchen.

Unser erstes sehenswertes Ziel sollte Gospe od Prizidnica sein. Den Hinweis auf dieses historische Fleckchen erhielt ich durch einen Geocache, der sich dort befindet. Die Kirche „Prizidnica“ wurde zu Ehren der unbefleckten Jungfrau Maria im Jahre 1546 erbaut. Dort haben wir dann auch unsere erste Pause eingelegt. Unter anderem, um den Geocache zu suchen, aber Durst hatten Bruno und wir mittlerweile auch. Zu dumm nur, dass ich dort dann feststellte, das ich Trulla vergessen hatte die Koordinaten des Cache auf das Garmin zu laden. Egal, halb so wild. Die Kirche, sowie die daneben liegenden Gebäuden waren so schön, dass es auch ohne gefunden Cache einen Besuch wert war.

    

 

Von dort ging es dann weiter über die Mitte der Insel. Die Sonne schob dann doch noch die Wolken weg und brannte ganz schön auf uns nieder. Dafür wurden ab dem Zeitpunkt die Aussichten und ebenso die Bilder besser 😀

 

Zwischen durch sahen wir dann doch noch Wandermarkierungen. Schien also doch – zumindest teilweise – ein offizieller Wanderweg zu sein. Welcher genau entzieht sich allerdings mein Kenntnis.

 

Entlang dieses Weges kamen wir an zwei solchen Wasserlöchern vorbei. Bruno findet Wasser ja generell klasse (solange er nicht drin schwimmen muss :mrgreen: ), da konnte er es sich nicht nehmen lassen direkt dorthin zu rennen. Jedoch muss das Wasser schon eine lange Zeit dort drin gestanden haben, denn es war eine richtige Plörre, richtig grün eklig mit Algenablagerung, oder was auch immer. Aber nein, er wollte unbedingt da rein und von trinken. Bei jeglichem Rufen hatte der sture Bock aber auf Durchzug gestellt. Es blieb mir also nichts anderes übrig, als den sturen Ausreißer dort weg zu holen. Bis ich bei ihm war hatte der gnädige Herr aber nicht besseres zu tun, als bereits halb im Wasser zu stehen. Vom Rand aus kam ich allerdings nicht an sein Geschirr, um ihn raus zu ziehen. Ich musste einen Fuß in die Schräge stellen, um ihn zu erreichen. Bei der ganzen Aufregung ist es mir aber entgangen zu bemerken, dass der Rand recht glitschig war und schwupps eh ich mich versah rutschte ich der Länge nach schräg in dieses Wasserloch . Fast bis Unterkante Kinn lag ich auf dem Bauch im Wasser, gerade noch so den Arm hochhaltend, damit die Digicam nichts abkriegt. Das Garmin war eh wasserdicht. Bis ich da mal wieder raus war. Andy hatte nichts besseres zu tun als sich am Wegesrand einen zu Grinsen. Das war eine Aktion. Naja, hauptsache „Hund gerettet“ … Frauchen klitsch nass. War nicht gerade angenehm so triefend nass und müffelnd weiter zu gehen. Wir wollte sowieso an einer schönen Stelle noch ein Kaffee-Päuschen einlegen, jetzt allerdings würde es eine etwas längere – nicht eingeplante – Zwangspause werden, zwecks Klamottentrocknung 

Auf der Suche nach einer geeigneten Stelle hatten wir noch die Gelegenheit einige schöne Aussichten zu sehen. Zwischenzeitlich trocknete ich zumindest schon mal oberflächlich, aber die Schuhe und Unterwäsche fühlte sich doch noch recht unangenehm an. Vor allem den Gedanken daran, danach mit den noch feuchten Sachen durch Trogir zu laufen, fand ich nicht so prickelnd. 

Das nötige Quäntchen Glück sollten wir dann doch haben und wir kamen an einem unbewohnten Haus vorbei. Das war die richtige Stelle für unsere Zwangspause. Ich habe als allererstes meine Hausarbeit erledigt und die Wäsche aufgehangen 

 

Während Bruno ein kleines Nickerchen machte, konnten wir bei Kaffee und Kuchen frönen und hatten dabei einen fantastischen Blick auf den Inselort Slatine, durch den wir später noch gehen würden.

 

Nach einer gefühlten Stunde waren meine Sachen so weit getrocknet, dass wir weiter gehen konnten. Mit einem kurzen Abstecher über den Hubschrauberlandeplatz (der unterhalb des unbewohnten Hauses lag) ging es weiter durch Slatine.

 

 

 

Dort kamen wir an einem Vorgarten vorbei, wo sich jemand sehr viel Mühe gegeben hat. Zwar nicht mein Geschmack, aber es sah so drollig aus, dass ich es zumindest fotografieren musste 

 

Von Slatine aus gingen wir die Küstenstraße entlang bis zu unserem Ausgangspunkt. Auf dem Stück haben wir noch so einiges zu sehen bekommen. Ich glaube zumindest behaupten zu können, dass ein Schiffwrack einfach irgendwo vor Anker liegt und niemand sich zuständig fühlt, bekommt man auch nicht alle Tage zu sehen.

    

Bis auf den kleinen Ausrutscher „im wahrsten Sinne des Wortes“ war es eine sehr schöne Wanderung. Zum Schluß haben wir uns noch eine Stunde Zeit genommen, um am Ende der Insel den recht einsamen Strand zu nutzen, damit Bruno sich ein wenig abkühlen konnte.

Vom Strand aus ging es anschließend direkt zu unserem Spaziergang durch die Altstadt von Trogir.


Von dieser kleinen Rundtour gibt es auch ein Video


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weitere Berichte aus dem Kroatienurlaub 2015:

 

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